In den hohen Räumen des Westflügels der Kunsthalle grünt es. Chemiefreie und CO2-freundliche Luft verströmen Eco-Label, Fair-Trade-Vorträge und Kleidungsstücke. Zumindest ein Wochenende lang tummeln sich Verbraucher und Konsumenten auf der Plattform der Nachhaltigkeit – der Greenstyle-MUC.

Es geht um Mode oder Fashion, vor allem aber um die Frage der Nachhaltigkeit in einer der größten Industrien weltweit. Doch die eigentliche Essenz des Wochendes fand sich nicht in den Textilien, sondern in der Information und deren Geschichten.

Information und Alternativen ohne moralischen Zeigefinger 

Eco-Brands in ihren Obstkisten-Messeständen präsentieren und informieren. Green Glam, der Naturkosmetikladen aus Augsburg ist da, Ansoho, Design und Nachhaltigkeit aus München, HIItu, handgefertigter Fair-Trade-Schmuck und viele andere. Der grüne Teppich wird für eine Modenschau ausgerollt, ein Award wird verliehen, es wird gefeiert. Nix Neues, also.

Aber die Informationen! Die Ideen, die sich Kreative oder Unternehmen machen, um neue Materialien zu entwickeln. Die Mühe, die sich Labels geben, um transparent zu werden, um Giftstoffe zu reduzieren und Wasser einzusparen. Die Vorträge und Gespräche.

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