Wie wollen wir leben? Der Großteil der Weltbevölkerung lebt in Städten. Trend zunehmend. Wie leben alle sozialen Milieus und Menschen zusammen, in Vielfalt, Zusammenhalt? Wer plant diese Städte? Und zwar so, dass alle gesund bleiben?
Ich hatte zu diesen Themen vor einiger Zeit Blogbeiträge verfasst. Und Audios gesammelt – als die Gesellschaft in der Krise war – wegen des Virus.
Als Bluespots-Productions mit den leeren Ausstellungsräumen zum Friedensfest in der Bäckergasse um die Ecke kam, bewarb ich mich.
Als Familie, Patchworkfamilie und Journalistin ist die Suche nach dem richtigen Platz mit der Geburt der Kinder ein Marker für Teilhabe, Zeit und damit auch Zufriedenheit oder Glück geworden. Kurze Wege, Diversität, kreativer Input durch die Menschen um mich herum. Priviligiertenfrage? Nein. Urbane Orte sollten Teilhabe für alle ermöglichen, eine vielfältiges Miteinander ermöglich. Aber wie soll das gehen?

Wir und die anderen – Wohnen.Leben.Gesellschaft

Auf der Basis von 2 Texten von mir – werfe ich folgende Fragestellungen in den leeren Raum des Pop-Up-Museums:
Der Non-Plan – benötigen Städte eigentlich noch eine Stadtplanung oder tut es so etwas wie eine Quartiersentwicklung und eine Stadtentwicklung mit der Bevölkerung nicht viel besser?
Der Text als Audio von Anja Janosi gelesen:
Schizophrenie und Depressivität – urbanes Leben fährt ziemlich krass gegen mentale Gesundheit des Menschen. Wie sehen gesunde Städte aus? Grün? Wieviel soziale Dichte tut gut? Wieviel soziale Einsamkeit?
Der Text als Audio von Anja Janosi gelesen:
Fotograf Dominik von der Gönna hat die Fotos für dieses Projekt gemacht.
Krone, Würde oder Schein: Gesellschaft in der Krise
Was macht dir Mut? – hatte ich Schriftsteller:innen, Kulturjournalist:innen, Journalist:innen, Unternehmer:innen, junge Paare, Besucher:innen eines Altenheimes, Die Bunten und viele mehr gefragt. 2020. Mit Beginn der Krise.
Viele der Antworten sind zeitlos. immer gültig für eine Gesellschaft in der Krise. Und gesellschaftlich relevant.
Alle Statements der Teilnehmenden kannst du dir als Audio anhören und die Texte des Tages dazu lesen.
Zwei Zitate findest du hier. Die anderen im Museum.
Es gibt in Krisenzeiten kaum Übersetzer:innen. Menschen, die in der Lage sind, mit Informationen weder polemisch, noch reißerisch umzugehen.
Heike Heller, Fotografin
Mut machen mir Leute, die in Krisen etwas auf die Beine stellen, statt zu jammern. Die Haltung der Leute: Das geht jetzt nicht, dann lasse ich mir eben etwas anderes einfallen, against all odds.
Schriftstellerin Tanja Dückers, Berlin
Wie wollen wir leben? Das sagen die Menschen, die ich befragt habe dazu:
Tanja Blum, Mehrfrau KulturKollektiv:
Wilma Sedelmeier, Galerie Noah, Augsburg:
Natalie Stanczak, Fotografin, Augsburg:
Dr. Martin Beck, 3 Kinder, Pfarrer:
Felicitas Ammermann, Studentin:
Jana Ebeling, Studentin:
Jürgen Gressel-Hichert, Ex-Journalist RBBKultur, 2 Kinder:
Carmen Gräf, Journalistin RBB, ARD, Berlin:
Michaela Strattner, Feministisches Streikkomitee Augsburg:
Fotocredit: Natalie Stanczak, sandsackfotografie
